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Sicher klettern - Regeln beachten

Beim Klettern besteht Absturzgefahr. Unfälle können vermieden werden, wenn Gefahren und die relevanten Handlungsweisen bekannt sind, denn Unfälle gibt es nur dann, wenn das Verhalten nicht angemessen ist.

Die Sicherheit ist uns sehr wichtig. Im Kletterzentrum-Reutlingen dürfen deshalb nur Personen klettern, die mit der Sicherungstechnik vertraut sind und die Hallenregeln kennen und anwenden oder sich in Begleitung einer sachkundigen Person befinden.

Eingangskontrolle:
Jeder Hallenbesucher, der das erste mal in die Halle kommt wird befragt um festzustellen, ob das nötige sicherungstechnische Wissen und die Erfahrung vorhanden sind, selbständig zu klettern und bestätigt dies mit seiner Unterschrift in die Einverständniserklärung. Das selbständige Klettern kann bei einem Mangel an Sicherungskenntnissen verweigert werden.

Kontrollgänge:
Das Hallenpersonal macht von Zeit zu Zeit Kontrollgänge. Den Weisungen des Hallenpersonals ist in jedem Fall folge zu leisten.

Sicherheitskultur
Auf einander schauen, Rücksicht nehmen. Bei groben Fehlern von anderen sollen diese Personen von deiner Erfahrung profitieren können - nicht wegschauen, sondern helfen!

Wichtigste Hallenregeln:

  • Korrekte Handhabung des Sicherungsgerätes.
  • Partnercheck vor jedem Start
  • Im Toprope mit Doppelkarabiner anseilen
  • Keine Topropeumlenkung an einem einzelnen Sicherungspunkt
  • Gewichtsunterschiede beachten
  • Volle Aufmerksamkeit beim Sichern
  • Alle Zwischensicherungen einhängen
  • Zwischensicherungen bis zum 3. Haken auf Hüftbis Brusthöhe einhängen
  • Sturzraum freihalten, nicht übereinander klettern
  • Niemals zwei Seile in den gleichen Karabiner
  • Eingreifen, wenn bei anderen grobe Fehler beobachtet werden

Videothek "Sicher Klettern"

Aktion sicher klettern - DAV Kletterzentrum Reutlingen

Sichern ist ein komplexer Vorgang, den man am besten in einem Kletterkurs erlernt und in der Praxis übt und trainiert. Wer sich vorab, zwischendurch oder im Nachhinein über wichtige Handgriffe und Tipps informieren möchte, der kann dies in den Videos der Aktion Sicher Klettern tun.

Die DAV Sicherheitsforschung hat die aktuell am meisten verwendeten Sicherungsgeräte (dynamische und sogenannte halbautomatische Geräte) auf Herz und Nieren getestet und anschauliche Videos erstellt.

Bitte beachtet bei allen Sicherungsgeräten die Bedienungsanleitungen der Hersteller und die Einweisungen und Tipps von Trainern. Von gefährlichen Selbstversuchen ohne fachkundliches Wissen ist abzuraten!

Weitere Infos zum Thema "Sicher klettern" findet ihr auf den Seiten des DAV.

Tube, HMS und Grigri

Tube - DAV Kletterzentrum Reutlingen
Tubes gehören zu den beliebtesten dynamischen Sicherungsgeräten auf dem Markt. Die Pluspunkte: sie sind leicht bedienbar und vermeiden Krangelbildung im Seil. Aber sie müssen richtig bedient werden.
HMS - DAV Kletterzentrum Reutlingen
Richtig Sichern mit dem HMS. Der Halbmastwurf verlangt in der Sicherung einige Übung. Denn die Bremswirkung wird dabei vor allem durch die Seil-auf-Seil-Reibung am Karabiner erzielt.
Grigri - DAV Kletterzentrum Reutlingen
Halbautomatische Sicherungsgeräte gibt es viele am Markt. Das Grigri ist sicherlich das am meisten verwendete. Obwohl die korrekte Bedienung den menschlichen Reflexen entgegenläuft.

Zap-O-Mat, Smart und Click Up

Zap-O-Mat - DAV Kletterzentrum Reutlingen
Das Zapomat ist zwar etwas sperrig, bietet aber ein gutes Handling und verstellbare Federkraft. Ein Vorteil: das Vertauschen der Seilstränge führt nicht zum völligen Funktionsverlust.
Smart - DAV Kletterzentrum Reutlingen
Das Mammut Smart wurde speziell fürs Vorstiegs- und Toprope-Sichern mit Einfachseilen entwickelt. Vorteile: Simple Handhabung, geringes Gewicht und die Option, Stürze dynamisch abzubremsen.
Click up - DAV Kletterzentrum Reutlingen
So wird das Sichern beim Klettern noch einfacher: nach einer kurzen Zugbewegung zeigt ein lauter Click, dass das Seil richtig eingelegt ist.

Cinch und der Partnercheck

Cinch - DAV Kletterzentrum Reutlingen
Leicht und handlich ist es, das Cinch. Es funktioniert ohne Feder und klemmt sehr leicht und zuverlässig – einzige Voraussetzung: das Seil muss richtig herum eingelegt sein.
Partnercheck - DAV Kletterzentrum Reutlingen
Der Deutsche Alpenverein rät: Bevor man in die Kletterroute einsteigt, sollte man unbedingt einen gegenseitigen Partnercheck durchführen. Checken und Checken lassen! Heißt die Devise.